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Ein erfreulicher Wochenstart: Ausführliche positive Rezensionen von Der kalte Traum auf zwei der maßgeblichen Literaturblogs - My Crime Time und Klappentexterin.

Abgesehen von allem anderen: Bei Nantik gefällt mir besonders der Begriff “Wortquecksilber”, und dass sie die Liebesgeschichte zwischen Thomas und Jelena erwähnt (“würzt dann schließlich noch mit einer rührenden Liebensgeschichte nach”). Denn für mich war der Traum von Anfang an nicht nur politische Kriminalliteratur, sondern auch die Erzählung einer großen Liebe.

Bei der Klappentexterin wiederum hat mich sehr gefreut, dass sie die Hinweise auf die (real) schwierige Situation mancher kritischer kroatischer Journalisten aufgreift (“verdeutlicht genauso das Schicksal der unabhängigen kroatischen Journalisten, die Licht in das Dunkel bringen wollen”). Ihnen ist der Roman ja auch gewidmet.

Beim Traum sind sich Nantik und die Klappentexterin zum Glück einig, in Bezug auf Louise Bonì dagegen waren und sind sie unterschiedlicher Ansicht. Bonì habe ihr, schreibt die Klappentexterin, schon ein wenig gefehlt in diesem Roman, und in ihrer Rezension von Mord im Zeichen des Zen heißt es, sie habe sie vom ersten Moment an gemocht. Nantik wiederum ist sicher froh, dass Bonì nicht auftaucht, schließlich wollte sie ihr nach der Lektüre von Mord im Zeichen des Zen “nie wieder begegnen” (Rezension “All about Calambert”).

Für beide habe ich eine gute Nachricht: Louise Bonì kommt wieder - aber noch nicht im nächsten Roman.

Von den Freuden eines Autors

Das ist mir auch noch nie passiert: Da sitze ich sonntagmorgens beim Frühstück im Café, lese, weil das WLAN ausgefallen ist, die Print-ausgabe des “Tagesspiegel” - und stolpere über die erste Rezension von “Der kalte Traum” in einer Tageszeitung. Der Sonntag wird fein, sie ist sehr positiv. Danke, Kolja Mensing.

Wer online nachlesen will: hier